Der Quereinstieg in den Lesekurs mit Texten in „grüne Perspektiven mit Marx“ ist jederzeit möglich, Anmeldung erbeten.

Beim nächsten Termin am 7.3.13 lesen wir zunächst den beim letzten Mal nicht geschafften Textausschnitt aus Marx/Engels Kritik der „Deutsche Ideologie“ zur Frage:

Unter welchen Voraussetzungen können Produktivkräfte gemeinsam entwickelt und angewandt werden?

Außerdem: Marx über den Fetischcharakter der Ware

Warum der von Marx behauptete Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Sein und Bewusstsein nicht als Dogma missverstanden werden sollte, das für alle Zeiten, Lebenslagen und  Situationen einfache Antworten liefert, ohne sich der Mühe einer wissenschaftlichen Ergründung des jeweiligen Zusammenhangs machen zu müssen, deutete sich in der Diskussion um Marx Einleitung zur Kritik der Politischen Ökonomie beimletzte Termin an. Natürlich lassen sich  die Vorstellungen einzelner Persönlichkeiten nicht einfach aus  deren Lebenssituation ableiten, auch wenn es stets von Interesse ist, danach zu fragen, welche historischen,  regionalen oder soziokulturellen Umstände sie jeweils beeinflussen. Das gilt natürlich auch für Marx eigene Irrtümer wie etwa seine in Briefen geäußerten Erwartungen einer kommunistischen Arbeiterrevolution noch im 19. Jahrhundert. Dazu gehört z.B. auch die Frage, was um Himmels Willen  Marx (und Engels) geritten haben mag, fromm, fröhlich und frei aller Bedenken die Notwedigkeit einer  „Diktatur des Proletariats“ zu behaupten. (Das historsch einzuordnen hilft WIKIPEDIA).

Kleiner Exkurs

Aber das berührt grundsätzlich die Frae nach der (möglichen) Rolle des Staates bei der Grundlegung eines „kommunistischen“ Füreinanders, das sich für Engels so darstellte:

„Das Proletariat ergreift die Staatsgewalt und verwandelt die Produktionsmittel zunächst in Staatseigentum. Aber damit hebt es sich selbst als Proletariat, damit hebt es alle Klassenunterschiede und Klassengegensätze auf, und damit auch den Staat als Staat. … Der erste Akt, worin der Staat wirklich als Repräsentant der ganzen Gesellschaft auftritt – die Besitzergreifung der Produktionsmittel im Namen der Gesellschaft -, ist zugleich sein letzter selbständiger Akt als Staat. Das Eingreifen einer Staatsgewalt in gesellschaftliche Verhältnisse wird auf einem Gebiete nach dem andern überflüssig und schläft dann von selbst ein. An die Stelle der Regierung über Personen tritt die Verwaltung von Sachen und die Leitung von Produktionsprozessen. Der Staat wird nicht ‚abgeschafft‘, er stirbt ab.“

(Engels im „Anti-Dühring“, „Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft“, MEW 20, S. 262)

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Zurück zur Frage des Zusamenhangs zwischen gesellschaftlichen „Sein und Bewusstsein“. Hier geht es nicht um die Vorstellungen Einzelner sondern um die große Zahl, was Gedanken zur GESELLSCHAFTLICHEN Relevanz verhilft oder daran hindert usw. – auch was deren (Um-)Deutung nach diesem oder auch jenem Bedarf gesellschaftliche Geltung verschafft.

Dies kann am Donnerstag anhand eines Briefes des alten Engels vertieft werden, der bei WIKIPEDIA zum Thema „Basis und Überbau“iwdergegeben ist. .

Zusammenfassend und vor einem schematisch-dogmatischen Gebrauch des Basis-Überbau-Modells warnend schreibt Friedrich Engels in seinem Brief an Joseph Bloch (1890):

„Nach materialistischer Geschichtsauffassung ist das in letzter Instanz bestimmende Moment in der Geschichte die Produktion und Reproduktion des wirklichen Lebens. Mehr hat weder Marx noch ich je behauptet. Wenn nun jemand das dahin verdreht, das ökonomische Moment sei das einzig bestimmende, so verwandelt er jenen Satz in eine nichtssagende, abstrakte, absurde Phrase. Die ökonomische Lage ist die Basis, aber die verschiedenen Momente des Überbaus – politische Formen des Klassenkampfs und seine Resultate – Verfassungen, nach gewonnener Schlacht durch die siegende Klasse festgestellt usw. – Rechtsformen, und nun gar die Reflexe aller dieser wirklichen Kämpfe im Gehirn der Beteiligten, politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauungen und deren Weiterentwicklung zu Dogmensystemen, üben auch ihre Einwirkung auf den Verlauf der geschichtlichen Kämpfe aus und bestimmten in vielen Fällen vorwiegend deren Form.
Es ist eine Wechselwirkung aller dieser Momente, worin schließlich durch alle die unendliche Menge von Zufälligkeiten (d. h. von Dingen und Ereignissen, deren innerer Zusammenhang untereinander so entfernt oder so unnachweisbar ist, dass wir ihn als nicht vorhanden betrachten, vernachlässigen können) als Notwendiges die ökonomische Bewegung sich durchsetzt. […]
Wir machen unsere Geschichte selbst, aber erstens unter sehr bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen. […] Zweitens aber macht sich die Geschichte so, dass das Endresultat stets aus den Konflikten vieler Einzelwissen hervorgeht, wovon jeder wieder durch eine Menge besonderer Lebensbedingungen zu dem gemacht wird, was er ist; es sind also unzählige einander durchkreuzende Kräfte, eine unendliche Gruppe von Kräfteparallelogrammen, daraus eine Resultante – das geschichtliche Ergebnis – hervorgeht, die selbst wieder als das Produkt einer, als Ganzes bewusstlos und willenlos wirkenden Macht angesehen werden kann.“

Friedrich Engels: Brief von Engels an Joseph Bloch. 1890, MEW 37, S. 463. (deutsch)

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Die Frage des Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Verhältnissen und die Möglichkeiten, sie zu bedenken, bekommt allerdings eine etwas andere Dimension,wenn man sie mit Bewusstein als Frage nach dem Zusammenhang des  gesellschaftlichen Werdens und der Möglichkeit stellt, dieses Werden entsprechend der Philsosophie einer nachhaltigen Entwicklung zu gesalten.

Aber erst einmal lesen wir dazu den beim letzten Termin nicht mehr geschaften Textausschnitt aus Marx/Engels Kritik der Deutschen Ideologie, die auch die Fragem des Marxschen Verständnis von „Kommunismus“ berührt.

Um die Entwicklung und Verallgemeinerung der Möglichkeit, die Produktivkräfte GEMEINSAM entwickeln und einsetzen zu können, geht es wesentlich, wo im Marx-Text von „Kommunismus“ die Rede ist. Die menschliche Vorgeschichte endet in dieser Perspektive mit der Fähigkeit zur weltgemeinschaftlichen Kontrolle der (Re-)Produktionsbedingungen. Die fortgesetzte „Menschwerdung“ bedarf der „Menschheitswerdung“, d.h. der – zunehmend gezielten – Herstellung einer Menschheit, mittels der sich  die Globalisierten dieser Erde in die Lage versetzen, immer mehr auch entferntere (Wechsel-)Wirkungen der Existenzsicherung und Bereicherung zu beherrschen.

Man kann darüber streiten, ob diese Perspektive weiter, erneut oder auch ganz neu mit dem Begriff „Kommunismus“ benannt werden sollte. Ich persönlich tue das, (spreche von der Perspektive eines ökohumanistischen Kommunismus oder eines ökokommunistischen Humanismus), habe aber Verständnis für alle, die den Begriff für so vergiftet halten, dass sie jegliche Versuche einer unbeschwert wissenschaftlichen Bestimmung/Positionierung für zum Scheitern verurteilt halten bzw.meinen, dass dies einen unvertretbaren Energieaufwand erforderlich machen müsste. Denn selbstredend verpflichtet der Gebraucht des Wortes „Kommunismus“ zur intensivsten Auseinandersetzung mit den Schrecken, die seinen historischen Gebrauch begleiteten. Die Fixierung bestimmter Vorstellungen über gesellschaftliche Perspektive in einen „Begriff“ ist auch in jedem Fall mit Vorsicht zu genießen, weil stets eine Fetischisierung solcherart Fixsterne des Sehnen und Hoffens in der Luft hängt und der leicht zu einem mit eigenem Geist beseelt vorgestellten Subjekt mutiert, das dann als „Gespenst des Kommunismus“ sein Unwesen treibt (Und sich, wie wir wissen, durchaus zu einem zwar lächerlich aufgeblasenen aber tatsächlich menschenfressenden Ungeheuer entwickeln kann, d.h. zur Erhaltung dessen Erscheinung dann Opfer um Opfer zu bringen sind.)

Wie auch immer: Wesentlich ist neben dem Inhalt der Grad an Nachvollziehbarkeit und Unmissverständlichkeit der Bestimmung. Dass klar wird, dass es dabei um die Entwicklung und Verallgemeinerung der Möglichkeit geht, die wesentlichen Produktionsangelegenheiten (Aufwand, Nutzen, ökologischer Fußabdruck, Mittel und Methoden, langfristige soziale bzw. ökologische Folgen bzw. Voraussetzungen und damit gegebenenfalls auch Inhalte und Mengen) GEMEINSAM, d.h. in (welt-)gesellschaftlichen Abwägungsprozessen bestimmen zu können. Es geht um die Etablierung eines menschlichen Füreinanders auf Grundlage eines – am Ende weltgemeinschaftlichen – Nachhaltigkeitsmanagements. Man kann, aber muss das keineswegs „Kommunismus“ nennen.

Nach Marx ist die ENTWICKLUNG dieser Möglichkeit in der „Naturgewalt Kapitalismus“ angelegt und es wäre zu zeigen, welche Mechanismen genau diese Möglichkeiten warum und wie hervorbringen oder hemmen (können). Auch, warum im Zentrum der marxschen Aufmerksamkeit die Produktivkraftentwicklung steht, d.h. die Entwicklung der materiellen Möglichkeiten zur Herstelung UND Bestimmung eines gesellschaftlichen Nutzens  (und zur Beherrschung der mit ihrer Herstellung, ihres Gebrauchs oder Entsorgung womöglich einher gehenden Gefahren und Schäden). Warum und wie wachsende Produktivktraft am Ende womöglich zur grundlegenden Umorganisation der menschlichen (Re-)Produktionsverhältnisse nötigt, d.h. die Möglichkeit UND Notwendigkeit (Notwenigkeit UND Möglichkeit) eines „Systemwandels“ hervorbringt, lässt sich sinnvoll nur anhand konkreter geschichtlicher fakten erörtern. Allgemein kannlediglich vorausgesetztwerden, dass jede Steigerung der Produktivkraft, von einem gegebenen Konsumniveau ausgehend Zeit freisetzt und die Frage stets ist, was damit geschieht bzw. geschehen könnte oder sollte..

Das heißt aber nicht, dass die menschliche Geschichte (bzw. „Vorgeschichte“) einen ständigen Fortschritt in der Produktion gesellschaftlicher Reichtümer bedeuten muss und das menschliche Miteinander nur immer mehr zivilisiert.Die Verwandlung der technologisch hoch entwickelten Städte des römischen Reiches in bessere Kuhdörfer, auf die Wolf Wagner hingewiesen hatte, sind dafür ein Beispiel. Der Nazifaschismus hätte auch siegen können, und auf den Kapitalismus wie wir ihn kennen, kann durchaus ein (zweiter?) zivilisatorischer Rückschritt gewaltigen Ausmaßes folgen. Die Frage nach der Bedeutung von Produktivkraftentwicklung und deren Beherrschbarkeit ist deshalb aber um so dringlicher.

Allerdings sind Produktivkräfte nicht gleich Produktivkräfte

Beim letzten Termin wurde u.a. bezweifelt, dass Kapitalismus tatsächlich, wie Marx behauptet ein logisches Ergebnis der Dampfmaschine ist. Wahr ist, dass die Entwicklung von Kapitalismus nicht auf die Erfindung der Dampfmaschine reduziert werden kann. Es hat vorher eine Entwicklung eingesetzt, die überhaupt das gesellschaftliche Bedürfnis nach dieser Erfindung geschaffen und diese eben auch möglich gemacht hat. Es ist auch richtig, dass es nichtkapitalistische Hochkulturen gab wie die der Mayas, denen vielleicht zuzutrauen gewesen wäre, ihre relativ hoch organisierte Zivilisation auch ohne Dampfmaschine weiterentwickeln zu können. Aber die historische Verwandlung von Manufakturen in Fabriken, die Ausdehnung des Seehandels, die epochale Befreiung  immer größerer Bevölkerungskreise vom Besitz an Produktionsmitteln (außerhalb des eigenen Körpers) und materielle Nötigung zur Vermietung des eigenen Arbeitsvermögens an Produktionsmittelbesitzer, die mit der Industrialisierung einher gehende Schaffung von Nationalstaaten mit bürgerlichem Rechtssystemen, staatlicher Bildung usw. wäre ohne die Dampfmaschine sicher nicht möglich. Die große Bedeutung epochaler Erfindung (Dreifelderwirtschaft, Dampfmaschine, Buchdruck, hochseetaugliche Schiffe, Telekommunikation, Elektrizität, Computer, Internet usw.) für die Entwicklung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, der Entwicklung des Bereicherungsvermögen und deren Organisation kann nicht ernsthaft bestritten werden. Angesprochen wurden etwa die von Erfindungen abhängigen Akkumulationsregimes wie die des Taylorismus, Fordismus, Postfordismus usw, als Grundlage der gesamten gesellschaftlichen Organisation.

Auch ohne die historischen Tatsachen im Einzelheiten konkret nachzuvollziehen, lässt sich die Bedeutung von Produktivkraftentwicklung für die Entwicklung der Arbeitsteilung und damit der gesamten sozialen Organisation der Gesellschaft logisch nachvollziehen. Können mit dem  gleichen Arbeitsaufwand mehr Gebrauchsgüter angeboten (hergestellt und transportiert) werden steigt bei gleicher Arbeitszeit das Angebot an Nutzpotenzial / Gerauchswerten. Es kann mehr angeeignet werden, (es gibt  gar Spielraum für Lohnerhöhungen).

Zwar ist irgendwann ist jeder Bedarf gesättigt, doch können die nun freigesetzten (Arbeits-)Kraftreserven für die Produktion neuartiger Güter eingesetzt werden, deren Herstellung durch die neuen technischen Möglichkeiten oft auch erst in Betracht kommt. Der (historisch) primäre Effekt ist meist das Schwinden der in und von der Landwirtschaft lebenden Menschen und Institutionen und das relative Zurückgehen des Anteils der Landwirtschaft an „der Wertschöpfung“.  Allerdings produziert die Landwirtschaft heute nicht weniger als in Zeiten seiner gesellschaftlichen Dominanz sondern mehr. Der Auf- und Ausbau einer „Dienstleistungsgesellschaft“ einschließlich der Medienwelt und der Ausbau von Bildung und Wissenschaft kann nur auf Basis einer entsprechenden Beschleunigung der Produktion von Lebens-und Produktionsmittel geschehen.

Das gilt auch für zum Beispiel die Entwicklung der Produktivkraft „Reflexionsvermögen“ im Hinblick etwa auf die ökologische Bedeutung einer rasenden, unter den gegebenen (kapitalistischen) Verhältnissen aber weitgehend unbeherrschbaren und in ihren weitergehenden Wirkungen unkalkulierbaren Steigerung der Produktivkraft der Arbeit. Jede neue Technologie, Verbesserung der Arbeitsorganisation, des Verkehrswesens und der darauf aufbauenden Welt der Bildung, Wissenschaft und (Lebens-) Kunst steigert die Kraft zur Ausbeutung der „Erde“ (mitsamt deren Weltmeere). Aber auch die Möglichkeiten zu deren Erforschung, Dokumentation, Vermittlung entsprechender Erkenntnisse und auch deren Schutz. Was weitgehend fehlt ist „nur“ die Möglichkeit, den durch Arbeit vermittelten menschlichen Stoffaustausch mit der Natur nach rationalen Maßstäben zu regulieren in dem Sinne, dass die Zwecke des Weltwirtschaftens und dafür – zweckgerecht – einzusetzenden Mittel im Rahmen eines globalen Nachhaltigkeitsmanagements ausgehandelt werden können bzw. müssen.  Das heißt also nicht DIE Produktivkräfte (verstanden z.B. als Möglichkeiten zur Arbeitsersparnis) anders einzusetzen, sondern überhaupt menschliche Maßstäbe dafür entwickeln und einsetzen zu können, zu welchem SOZIALEN bzw. ÖKOLOGISCHEN Preis und zu welchen Zweck und zu welchem sozialen bzww. öko9logischen Preis Arbeit gespart werden soll bzw. darf.

Wie ist Marx Behauptung zu werten, dass die bürgerliche Gesellschaft die letzte Gesellschaft ist,  in der die Menschen und deren institutionen in einer systematischen Weise in unauflösbare Gegensätze verwickelt sind?

Die beim letzten Termin gegen diese Behauptung geäußerte Skepsis ist natürlich berechtigt. In die Zukunft gerichtete Tatsachenbehauptungen sind grundsätzlich problematisch. Das Entstehen neuer gesellschaftlicher Antagonismen ist nicht wirklich vorhersehbar. Ich stimme Marx aber in dem Sinne zu, dass das kapitalistische Füreinander tatsächlich das gesellschaftliche Potenzial hervorbringt, (UND die Notwendigkeit!) feindliche Interessensgegensetze vermeiden zu können.

Zum Komplex Moral/Moralismus

Zu der beim letzten Mal aufkommenden Frage nach der Rolle von Ethik / Moral im Marx’schen Denken gehe ich ein anderes Mal ein. Werde für den nächsten Termin am 7. März zwei Textauszüge auswählen, möchte aber danach zu systemischen Verharrenskräften kommen, die mit dem Fetischcharakterder Ware zu tun haben. Dafür muss allerdings auch der Unterschied zwischen Gebrauchswert/Gesellschaftlichen Nutzen und (ökonomischen) Wert wirklich begriffen sein.

Fragen beantworte ich stets gerne – auch im Blog, der bisher außer von mir selbst leider noch nicht genutzt wird.

Soweit erst einmal
Gruß hh

PS. Es hatte sich beim letzten Mal ein Missverständnis hinsichtlich meiner Position zum Thema „Sozialismus“ offenbart, den ich angeblich ablehne und STATTDESSEN für mehr Ökokapitalismus werbe. Wie ich das in Wirklichkeit sehe,lässt sich in meiner Reflexion des ersten Termins nachlesen.

Warum ein Rekurs auf Ansätze einer Marx-Engelschen Geschichtsphilosophie?

 
  Zur Erinnerung: Worauf die in den O-Texten verhandelten Perspektiven bzw. Problemstellungen durchkgekämmt werden sollten.

  1. Entwicklungsperspektive „Ende der menschlichen Vorgeschichte“
  2. Kapitalismus als ebenso notwendiges wie notwendig zu überwindendes Entwicklungsstadium
  3. Hemmnisse und Voraussetzungen eines hinreichenden Bewusstseins der Notwendigkeit, zu neuen Grundlagen des menschlichen Füreinanders zu kommen.
  4. Produktivraftentwicklung als zugleich Möglichmacher als auch Hemmnis ökologisch vernünftiger Produktionsbedingungen
  5. Wachstumszwang und deren Überwindung

 Veranstaltungstipps

1) „Karl Marx, die SPD und die Gesellschaft  heute“ – Ein Gespräch. 6.März 2013, 18 Uhr in der Friedrich EbertStiftung, Berlin 

2.) Ziele für eine global nachhaltige Entwicklung“ am 11.03.2013 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Deutschen Bundestag in Berlin

3) Intelligent wachsen – Die grüne Revolution – Buchvorstellung und Gespräch Donnerstag, 14. März 2013, 20 Uhr

4) Diskussion / Vortrag, 29.05.2013 | 19:00 Uhr,Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin Mit Michael Heinrich DerFetisch: von Geheimnissen, okkulten Qualitäten und
Mystifikationen der kapitalistischen Produktionsweise Begleitseminar zu den RLS-Kapitallesekursen.